Roßdorf Torros – ACT Kassel 80:75 (41:32)

Mit einem bärenstarken ersten Viertel begannen die Torros ihr erstes Heimspiel 2020, sage und schreibe 27 Punkte machte der Torro-Express, in den ersten Minuten angeführt von den Lokomotiven Felix Kreisel und Lukas Janott. Beim Spielstand von 13:13 machten die Torros nochmal richtig Dampf und erhöhten mit einem 14:4-Lauf auf ein 27:17 nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Viertel erhöhte auch der ACT das Tempo und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, indem beide Teams sich gegenseitig Zug um Zug mehr Druck machten, was zwar die Punktausbeute nicht erhöhte, aber auf beiden Seiten die Statistiken bei Steals und Turnover fleißig fütterte. Nach 12 Spielminuten war es endlich soweit, die ersten Punkte von Manuel „the Panda“ Kunder passierten und als hätte es treffender nicht sein können, der Distanzspezialist verewigte sich direkt mit einem Dreier in seinem ersten Saisonspiel auf dem Spielbogen.

Während die Torros die Verantwortung teilten, den Ball nicht egoistisch verwerten wollten und es somit auch mal zu einem Pass „zu viel“ kam, war es bei den Gästen aus Kassel der Forward Florian Höhlschen, der sein Team stets mit phasenweise artistischen Einlagen im Spiel hielt.

Zum Pausentee verabschiedeten sich die Torros mit einem 41:32 in die Kabine, in der Trainer David Heinrich sein Team darauf aufmerksam machte, dass diese Führung reichen muss, um zu gewinnen und man endlich mal einen Schritt nach vorne machen muss im Game-Management!

Dass die Truppe die Anweisungen des Trainers umsetzen will, das weiß jeder – ob sie es auch immer so aufs Parkett bekommen, das ist immer eine andere Sache. Die Gäste kamen Punkt um Punkt ran, auch eine Auszeit konnte nicht viel gegen den gegnerischen Druck machen. In dieser Phase war die Erfahrung, die mit Manuel Kunder und Danny Sittig auf dem Feld stand, wahrlich Gold wert. Man ging zwar mit vier Punkten Rückstand ins Schlussviertel, doch man fand wieder zurück in die Spur – ein Problem, was man in der Vorrunde noch nicht so einfach lösen konnte, bzw. gar nicht.

Im Schlussviertel waren es dann drei Dreier von Danny Sittig, Tim Kreisel und Lukas Janott, die aus einem 57:60-Rückstand eine 66:62-Führung machte. In den letzten vier Minuten bot das Spiel dann von chaotisch über dramatisch bis zu Faszination pur alles, was man sich hätte wünschen können. Es wurden Entscheidungen getroffen, die keiner nachvollziehen konnte, von allen drei Teams auf dem Feld und es wurde nochmal hitzig, je näher der Schlusspfiff kam. Zwei Minuten vor Schluss waren es die Gäste vom ACT, die mit 70:75 vorne lagen, doch ein Dreier von „El Capitano“ Felix Kreisel und zwei erfolgreiche Abschlüsse von Bican Gül zum 77:75 führten die Torros letztlich auf die Siegerstraße.

Der ACT kam im Anschluss nicht zum Scoren und foulte direkt, was zwei Freiwürfe für Felix Kreisel bedeutete, die dieser treffsicher verwandelte. Die Gäste versuchten es nochmal mit einem Lob-Anspiel kurz vor Spielende, aber auch das funktionierte nicht. Simon Marx stellte mit einem erfolgreichen Freiwurf bei zwei Versuchen den endgültigen Spielstand 80:75 her.

„Das Spiel war mal wieder ein Wechselbad der Gefühle. Danny und Manuel haben uns heute in der wichtigen Phase Stabilität gegeben. Das wir zwischendrin gegen die Gegner zweistellig führen zeigt unser Potential, nur müssen wir noch daran arbeiten, einen solchen Vorsprung zu verwalten. Wir geben das noch viel zu einfach aus der Hand und müssen es uns dann mit doppeltem Kraftaufwand zurückholen!“, so der Coach abschließend zum Sieg.

Es spielten: Kreisel, F. 22/3, Janott 14/4, Gül 11, Kreisel, T. 8/1, Kunder 7/1, Sittig 7/1, Heßler 7, Marx 4/1, Tümmler

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