BC Marburg – Roßdorf Torros 63:69 (29:27)

herren1 small„Gewinnen fühlt sich einfach gut an“, so Teamcaptain Felix Kreisel diverse Male nach dem Sieg beim BC Marburg. Die Torros gewinnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Universitätsstadt. Kein Spieler agierte allein oder riss das Ding an sich, jeder Spieler setzte in den entscheidenden Momenten einen Akzent. Sei es im Rebounding, in der 1:1 Defense, ein wichtiger Dreier in der Offense oder ein And1 beim Zug zum Korb.
Die Torros lagen zu Beginn direkt hinten, der Ball wollte nicht fallen. Man konzentrierte sich nicht 100% auf das Spiel. Zu interessant waren die eventuellen Fehler anderer oder die in den eigenen Augen nicht passende Ausrüstung, mit der gespielt wurde. Die Gastgeber machten genau das, wovor das Team gewarnt wurde. Sie gingen zum Offenserebound und ackerten unter den Körben. Die jungen Torros brauchten mal wieder etwas, es ist halt kein erfahrener Mann da, der das ganze schon kennt und einfach mal unter den Körben aufräumt. Doch so langsam kommt das neuformierte Team.

Zur Halbzeit kämpfte man sich über gut rausgespielte Würfe und eine beherzte Defense zurück ins Spiel. In der zweiten Hälfte waren es dann die Torros die den Ton angaben. Hätte man offensiv mehr Abschlussglück gehabt, man hätte die Kiste schon im dritten Viertel entscheiden können. So blieb lediglich eine bombenstarke Defense und eine Offense, die immer wieder mal zu zaghaft agiert, die obwohl der einfache Weg direkt vor einem liegt noch zu ideenlos ist.

Als man im Schlussviertel zwischendurch mit 15 Punkten vorne war und sich selbst schon auf der Siegerstraße sah, da nahm der BC Marburg eine Auszeit. Torros-Coach Heinrich sagte seinem Team, die Marburger würden jetzt ohne Ende werfen, denn zu verlieren haben sie nichts. Anfangs agierte man so als hätte man diese Ansage verstanden, doch drei Mal nicht aufgepasst, die Hausherren verwandelten direkt drei Dreier. Die Torros gaben direkt die Antwort mit einem Dreier und einem And1, doch da war wieder dieses Gefühl, dieses Gefühl, das man kurz vor Ende ein hart erkämpftes Spiel zu leichtfertig abgibt, dieses Gefühl am Ende mit nichts als etwas mehr Erfahrung zu stehen als vor dem Spiel. Doch diesmal rappelten sich die Torros auf und gaben nicht nach. Man gab keine leichtfertigen Rebounds ab, spielte smart in der Offense und brachte das Spiel erfolgreich nach Hause.

Am Ende steht ein verdienter Sieg und ein gutes Gefühl, denn der Teamcaptain hat definitiv recht „Gewinnen fühlt sich einfach gut an“!

Es spielten: Marx 14/1, Kreisel, F. 13/3, Reichert 11/1, Gül 8, Kreisel, T. 5, Heßler 5, Eichhorn 3/1, Janott 3/1, Rolf 3

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