Fünf Fragen an Lukas Janott

LukasBasketballWebEr war immer der kleinste, stets der jüngste. Doch das hielt ihn nicht davon ab die Dinge, die er beeinflussen konnte, so gut zu machen wie möglich. Er trainierte mehr als doppelt so viel wie seine Mitspieler, entwickelte sich entsprechend schnell. Auch wenn er zusätzlich noch in anderen Vereinen trainierte und spielte hatten die Torros bei ihm immer Priorität. Lukas Janott, Jahrgang 2002 ist unser nächster Interviewpartner.

Hallo Lukas! Du gehörst zu den Dauerbrennern bei den 1.Herren. Seit der U14 spielst du in mindestens zwei Teams, meist sogar in drei. Auch diese Saison wolltest du neben den ersten und zweiten Herren noch in der Regio2-Mannschaft des TV Langen aushelfen. Tägliches Training, teilweise sogar zwei Mal gehört bei dir schon immer zum normalen Leben. Wie verbringst du gerade die Zeit ohne Halle, ohne Training?

Zu Beginn des zweiten Lockdowns war es noch so warm, dass ich ab und zu noch draußen auf den Korb werfen konnte, doch jetzt wird es allmählich echt frisch draußen. Jetzt versuche ich mich mit ein paar Home-Workouts für drinnen fit zu halten. Doch neben Basketball spiele ich auch gerne Videospiele und da ich ebenfalls mit der Schule fertig bin, habe ich dazu auch reichlich Zeit. Gleichzeit mache ich gerade noch meinen Führerschein, was zum Glück trotz Corona möglich ist. Auch habe ich die letzten Monate ein wenig Zeit gehabt, gegen meinen Vater Dart zu spielen, wobei wir uns immer ein ordentliches Battle liefern.

Du hast in so gut wie jedem Jugendjahr Oberliga gespielt, in der U16 sogar JBBL. Du bist schon früh bei den 2.Herren eingestiegen, seit der Saison 19/20 fester Bestandteil der 1.Herren und durftest in den bisher gespielten drei Spielen auch schon starten. War das schon das Ende? Was können wir von dir noch erwarten Basketballerisch? Wo soll der Weg hinführen?

Nein, das war natürlich noch nicht das Ende. Ich habe auch in Zukunft vor weiter bei den Torros zu spielen. Vor allem mit dem guten Team, was wir zu Zeit haben, macht es mir echt Spaß zu spielen, weil auch untereinander die Teamchemie einfach stimmt, was oft nicht selbstverständlich ist. Und vielleicht ist auch der ein oder andere Aufstieg möglich. ;) Trotzdem möchte ich mir die Möglichkeit offen behalten, auch in einer zweiten Mannschaft mitzuspielen, wie ich es auch diese Saison beim TV Langen wieder machen konnte. Somit kann ich mich auch persönlich immer weiterentwickeln und nicht irgendwann an einem Punkt stehen bleiben. Ein Bein wird aber immer in Roßdorf bleiben.

Es soll tatsächlich Leute geben, die machen noch andere Sachen als Basketball – ist das bei dir auch so? Gibt es etwas? Schule oder Studium? Eine Ausbildung?

Ja natürlich. Dieses Jahr habe ich meinen Schulabschluss gemacht und habe mich dafür entschieden, ein Jahr Pause zu machen und den Fokus bisschen auf den Sport zu richten. Was aber jetzt, wegen Corona, nicht so gelaufen ist, wie ich mir das Vorgestellt habe. Doch im Sommer möchte ich anfangen Lehramt zu studieren, aber daneben natürlich weiterhin Basketball spielen.

Seit der U14 begann für dich ein paralleles Programm zu den Jugendteams bei den Torros. Du spieltest Jugendoberliga bei der SG Weiterstadt und dem TV Langen, wenn es in Roßdorf nicht möglich war. Ebenfalls warst du in der JBBL des TVL aktiv. Trotzdem ging für dich kein Weg an den Torros vorbei, um in den Seniorenbereich zu starten. Wie wichtig waren diese zusätzlichen Möglichkeiten für dich und was bedeutet es für dich in Roßdorf zu spielen?

Durch die zusätzlichen Möglichkeiten, neben den Torros, auch in anderen Mannschaften zu spielen, hatte ich die Möglichkeit immer auf dem höchsten Niveau zu spielen, da es dies in manchen Altersklassen in Roßdorf nicht möglich war. Doch das hat nie bedeutet, dass ich die Torros zu irgendeinem Zeitpunkt im Stich gelassen hätte. Durch eine gute Kommunikation mit Coach David, war es mir sogar möglich zusätzlich zu einer auswertigen Mannschaft, in einer, manchmal sogar zwei Mannschaften bei den Torros mitzuspielen, was mir bei meiner Entwicklung sehr geholfen hat. Deshalb nochmal rückblickend vielen Dank an David! Nun auch im Seniorenbereich bei den Torros zu spielen und auch mit dem Team spieltechnisch dem Verein etwas zurückzugeben ist echt cool, da ich schon als kleines Kind bei den Spielen zugeschaut habe und jetzt schon mehr als 12 Jahren bei den Torros bin.

Auch wenn du als U19er noch selbst Jugendlicher bist. Wenn dich ein Jugendspieler jetzt fragen würde, was er tun muss, um auch mal Nachwuchsbundesliga oder 1.Herren bei den Torros zu spielen, was würdest du ihm sagen?

Du musst immer dein Ziel vor Augen haben, egal ob andere dir sagen, dass du es nicht schaffen wirst. Wenn du selbst davon überzeugt bist, dass du das Richtige machst, dann lasst dich nicht von anderen von deinem Ziel abbringen, aber höre auf die Leute, die Ahnung und Erfahrung im Basketball haben und zeige ihnen, dass sie deinen Respekt haben. Glaube immer an dich selbst und sag dir nicht schon im Voraus, dass du dein Ziel nie erreichen wirst. Denn wie willst du das Wissen, wenn du nicht einmal angefangen hast? Außerdem gibt es keinen Grund, warum du etwas nicht schaffen könntest, wenn du jeden Tag alles dafür gibst und besser wirst. Um irgendwann Nachwuchsbundesliga oder 1. Herren bei den Torros zu spielen, musst du jeden Tag diszipliniert und hart an dir arbeiten, denn jeden Tag werden auch andere Spieler und Teams besser und werden womöglich besser als man selbst.

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